Forscher analysieren „Unterhaltungen“ von Delphinen

Ein Team aus Linguisten der Universität Karlsruhe und der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh will mit der babylonischen Sprachverwirrung aufräumen. Vergangene Woche stellten die – unter anderem von der US-Navy finanzierten - Forscher ein System vor, die erstmals nicht nur auf ein Fachgebiet beschränkt sein müssen, übersetzen kann und mit statistischen Methoden arbeitet. Mittels Richtlautsprechern und Datenbrillen vernimmt jeder Zuhörer die Übersetzung in seiner Muttersprache. „Auch das Interesse der Medienindustrie ist groß“, erklärt CMU-Forscherin Tanja Schultz, „man könnte sich etwa bei arabischen TV-Sendungen deutsche Untertitel einblenden lassen.“ Bislang beherrscht das System Übertragungen vom Englischen ins Spanische und – weniger ausgereift – Englisch-Deutsch.

Die Forscher denken bereits weiter: Seit 2004 analysieren sie „Unterhaltungen“ von Delphinen. (Quelle: Focus-Magazin 44/2005)

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